CAST-Förderpreis IT-Sicherheit 2006

CAST verleiht Förderpreise für IT-Sicherheit

Zum sechsten Mal verlieh der CAST e.V. am 16.11.2006 seinen Förderpreis IT-Sicherheit an herausragende Nachwuchstalente der IT-Sicherheit. Die ersten Preise der beiden Kategorien Universitäten und Fachhochschulen werden in diesem Jahr gestiftet von der Deutschen Bank und von der Hort Görtz Stiftung. Die namhaften Stifter unterstreichen eindrucksvoll die starke Bedeutung, die der CAST-Nachwuchspreis seit seiner Einführung im Jahr 2001 für die Förderung von Nachwuchstalenten erlangt hat.

"Es gab eine erfreulich hohe Zahl von 34 exzellenten Einreichungen aus Deutschland und Österreich", konstatiert Dr. Michael Kreutzer, verantwortlich für die Organisation des CAST-Förderpreises. Um eine Vorauswahl zu treffen, wurden von Experten über 100 Gutachten angefertigt. Die nominierten Kandidaten präsentierten und verteidigten in der heutigen Veranstaltung ihre Arbeiten vor den CAST-Mitgliedern und der interessierten Öffentlichkeit. Die anwesenden Mitglieder des CAST e.V. bewerteten auf Basis des Vortrags die Arbeiten für den Förderpreis.

In einer festlichen Zeremonie übergab Bernhard Esslinger, Direktor der Deutschen Bank, die Preise an die Gewinner. In seiner Laudatio hob er die Bedeutung der IT-Sicherheit für die Industrie hervor: "Dass Hochschulen die IT-Sicherheit als komplexes und hochmodernes Fach ernst nehmen und gute Nachwuchskräfte ausbilden, ist auch für uns wichtig." Die IT-Sicherheit sei gerade in der Finanzbranche ein wesentlicher Bestandteil des aktiven Risikomanagements.

Eine Übersicht über das Programm der Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungsseite.

Die Gewinner des mit 16.000 Euro dotierten CAST-Förderpreises

Kategorie 1 (Universitäten)
1. Platz (4000 Euro) Timo Kasper, Ruhr-Universität Bochum
Embedded Security Analysis of RFID Devices
2. Platz (2500 Euro) Axel Poschmann, Ruhr-Universität Bochum
Sidechannel Resistant Lightweight ASIC Implementations of DES and AES
3. Platz (1500 Euro) Carsten Willems, RWTH Aachen
Automatic Behavior Analysis of Malware
4. Platz Michael Becher, RWTH Aachen
Reducing Complexity of the Implementation of Web Security Requirements by Using an Application Level Firewall
5. Platz Stefan Weber, TU Darmstadt
A Coercion-Resistant Cryptographic Voting Protocol - Evaluation and Prototype Implementation
Kategorie 2 (Fachhochschulen, Berufsakademien)
1. Platz (4000 Euro) Harald Lampesberger, FH Hagenberg, Österreich
Konzept und prototypische Entwicklung eines Malware-Collectors zum Einsatz im Siemens Intranet
2. Platz (2500 Euro) Matthias Bauer, FH Kiel
Konzeption, Architektur und Entwicklung eines Thinclientsystems fuer Kryptographie und rechtsverbindliche Signaturen mit Smartcards
3. Platz (1500 Euro) Galina Dzhendova, FH Bonn-Rhein-Sieg
Analyse von Methoden zur Geschaeftsprozess- und Workflowmodellierung unter dem Aspekt der IT-Sicherheit
Die Kandidaten des CAST Förderpreises 2006

Legende zum Foto (v.l.n.r.): Bernhard Esslinger, Michael Kreutzer, Stefan Weber, Michael Becher, Matthias Bauer, Galina Dzhendova, Timo Kasper, Axel Poschmann, Harald Lampesberger, Carsten Willems

Der Preis ist in diesem Jahr mit insgesamt 16.000 Euro dotiert und wird für herausragende Diplom- und Abschlussarbeiten im Bereich IT-Sicherheit vergeben. Die Auszeichnung wird in zwei Kategorien verliehen: an Studenten von Universitäten und an Studenten von Fachhochschulen und Berufsakademien. Das Competence Center for Applied Security Technology (CAST) ist mit über 150 namhaften Mitgliedern aus Wissenschaft, Industrie und Öffentlichem Dienst der größte Verband für IT-Sicherheit in Europa. In den Reihen der Mitglieder finden sich weltweit agierende Firmen und mittelständische Unternehmen ebenso wie kleine Betriebe, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Behörden. CAST hat sich zum Ziel gesetzt, dem wachsenden Stellenwert der IT-Sicherheit in allen Wirtschaftszweigen und Bereichen der öffentlichen Verwaltung die erforderliche Kompetenz gegenüberzustellen und weiterzuentwickeln. Zu den Aufgaben des Forums gehört die Förderung von innovativen Sicherheitslösungen mit Wirkung für den europäischen Wirtschaftsraum, sowie die Aus- und Weiterbildung zur IT-Sicherheit für alle Berufs- und Tätigkeitsbereiche. In diesem Zusammenhang nimmt die Förderung der Ausbildung einen besonderen Stellenwert ein.

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